

Stillen ist mehr als Ernährung. Es ist Nähe, Kommunikation und Beziehung und genau das wünsche ich mir für alle Mütter und ihre Kinder.
Meine Arbeit als Breastkeeperin ist aus der Überzeugung entstanden, dass Stillbeziehungen Schutz brauchen – keine schnellen Lösungen.
In meiner Begleitung darf Stillen wieder leise, langsam und individuell sein. Mit weniger Lärm von außen, mehr Raum für Wahrnehmung und dem Vertrauen, dass Prozesse Zeit haben dürfen.
Ich arbeite für die Frauen und für die Babys nicht für Erwartungen, Systeme oder vorgegebene Wege. Mir ist wichtig, dass Mütter ehrlich aufgeklärt werden und ihre Entscheidungen ohne Druck und ohne Falschinformationen treffen können.
Viele Stillprobleme entstehen nicht, weil Mütter etwas „falsch“ machen, sondern weil das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung verloren geht durch Druck, widersprüchliche Ratschläge oder gut gemeinte Lösungen, die sich langfristig nicht richtig anfühlen.
In der Breastkeeping-Begleitung schauen wir gemeinsam auf die Ursachen von Stillproblemen und nicht nur auf das, was gerade sichtbar ist.
Breastkeeping soll stärken, nicht verunsichern.


